PERFORMANCE! MÜSLI

4,50 €

Inhalt 400 Gramm (1,13 € / 100 Gramm)
DAS UR-GESUNDE ALTERNATIVE ZU HAFERFLOCKEN-MÜSLIS!

STEINZEIT-GERSTENFLOCKEN & BUCHWEIZEN & SONNENBLUMENKERNE & KÜRBISKERNE & MANDELN & CO.  

  • STOFFWECHSEL-SUPPORT: Dank Mangan*
  • CHOLESTERIN-BALANCE: Mit Gersten-Beta-Glucan*
  • KRAFTQUELLE: Mit Protein aus Steinzeit-Gerste*
  • SAY NO TO SUGAR: Ohne Zuckerzusatz
  • WISSENSCHAFTLICH BESTÄTIGT: Wirkt

* siehe ZUTATEN / NÄHRWERTE
 
Produktinformationen "PERFORMANCE! MÜSLI"
PERFORMANCE!  MÜSLI – Deine neue Morgenroutine
Du willst wach, gut gelaunt und voller Energie in den Tag starten? Eine clevere Morgenroutine mit einem Power-Frühstück macht's möglich. Mit dem PERFORMANCE! MÜSLI auf der Basis von Steinzeit-Gerstenflocken bringst du deinen Körper in den Aktiv-Modus, in dem er die nötige Power für den Tag bekommt. Erfahre dein Power-Potential mit erlesenen Rohstoffen. Ideal für alle Müsli-Fans, welche auf Hafer und Zucker verzichten und urgesunde Natur verzehren wollen.

Warum wie eine Alternative zu den zucker-geladenen Hafermüslis brauchen
Müslis haben den Ruf weniger verarbeitet zu sein und aus besseren Zutaten zu bestehen, die eine Menge Nährstoffe enthalten. Leider haben sich die heutigen Hafermüslis in ein weiteres zuckerhaltiges Industrieprodukt verwandelt. Unmengen von Zucker haben das einst gesunde Müsli in ein Frühstücksdessert für Warmduscher mit einer süßen Zunge verwandelt. Es ist selten, ein Hafermüsli zu finden, das nicht mit „Zucker“ versetzt, das nicht mit ""natürlichem Honig"" oder dubiosen Süßstoffen versetzt ist. Doch hohe Zuckergehalte sind nur eines der vielen Schwachpunkte heutiger Hafer-Müslis.

Warum wir keine Haferflocken verwenden: Hafer ist ein Nickelsammler!
Gemäß dem Haferflocken-Test von ÖKO-TEST (Spezial, Heft 06.05.2021) gehört Hafer zu den Pflanzen, welche Nickel gerne aufnehmen. 6 von 24 getesteten Haferflockenmarken im Test waren deutlich mit Nickel belastet, welches „in Tierstudien die Fortpflanzung und Entwicklung von Nachkommen gestört“ hat. Der Nickel wird vom Hafer aus dem Boden aufgenommen. Laut ÖKO-TEST sind manche Haferflocken so stark mit Nickel belastet, dass ein Erwachsener mit 60 Kilogramm Körpergewicht den derzeit gültigen TDI-Wert (der maximal tolerierbare Wert der Tagesaufnahme) schon mit  einer 50-Gramm Portion überschreitet.

Manche Haferanbaugebiete haben offensichtlich ein Problem mit Schwermetallen, eigentlich sollte dort kein Hafer angebaut werden. Sollte man deshalb grundsätzlich keine Haferflocken mehr essen? Wir meinen nein, unbelasteter Hafer ist genetisch wertvoll, aber achte auf die Herkunft deiner Haferflocken.

Steinzeit-Gerste gibt es nur aus kontrollierten Anbau
Die Steinzeit-Gerste wird von ausgewählten Farmern im Vertragsanbau angebaut. Wir stellen damit sicher, dass die Steinzeit-Gerste nur auf bestem Ackerboden angebaut wird. Das garantiert beste Nährwerte.

Was unterscheidet die Steinzeit-Gerste von der normalen Gerste?
Der Beta-Glucan-Gehalt in den alten Gerstensorten ist sehr hoch (Wildgerste im Durchschnitt 5%). Die meiste Gerste wird heute aber für die Herstellung von Malz für die Brauereien angebaut, wo Beta-Glucane die Bier-Filtration hemmen und im fertigen Bier sehr stabile, gelartige Trübungen verursachen können. Aus diesem Grund enthalten die modernen für den Bierkonsum gezüchteten Gerstensorten nur noch sehr wenig Beta-Glucan (< 0,5%). Die Steinzeit-Gerste hat 10x mehr Beta-Glucan als die modernen Gerstensorten.

Wieviel Beta-Glucan hat eigentlich Hafer?
Gemäß der Hafer-PR in der Presse enthält der Hafer ca. 5% Beta-Glucan. Allerdings findet man den Beta-Glucan-Gehalt auf fest keiner Haferpackung angegeben. Warum? Nun, ein Grund liegt daran, dass der Beta-Glucan-Gehalt im Hafer von Sorte zu Sorte und Region zu Region schwankt. Wenn ein Haferflockenhersteller seinen Hafer aus allen möglichen Regionen der Ernte einkauft, dann schwankt der Beta-Glucan-Gehalt so hoch, dass die Hersteller nur die niedrigsten Beta-Glucan-Werte auf ihren Packungen angeben könnten. Da fahren die Hersteller offensichtlich besser, wenn sie erst gar keine Beta-Glucan-Werte auf den Verpackungen angeben.

Die besonderen Vorteile des PERFORMANCE! MÜSLIS

PROTEINE FÜR DEINE MUSKELN: Die Proteine im PERFORMANCE!  Müsli tragen zum Erhalt und der Zunahme an Muskelmasse bei. Eine Portion PERFORMANCE! Müsli deckt 30% deines täglichen Eiweißbedarfs. Das Eiweiß sorgt mit einem Energieanteil von 16% für einen energiegeladenen Start in den Tag.

REICH AN BALLASTSTOFFEN: PERFORMANCE!  MÜSLI schlägt mit 12% Ballaststoffen (Trockenprodukt) und sensationellen 10g Ballaststoffen in einer Portion Müsli jedes Superfood. Ein hoher Anteil an löslichen Ballaststoffen garantiert eine ausgewogene Ballaststoffbalance.

OHNE ZUCKERZUSATZ: PERFORMANCE! MÜSLI wird ohne Zusätze von raffiniertem Zucker, versteckten Zuckern oder künstlichen Süßungsmitteln hergestellt.

URGETREIDE MIT EXTRA VIEL BETA-GLUCAN: PERFORMANCE! MÜSLI enthält keine generischen Haferflocken, sondern Steinzeit-Gerstenflocken, welche einen hohen natürlichen Beta-Glucan-Gehalt haben und diesen – im Gegensatz zu vielen Hafermüslis – auch unter der Nährwerttabelle ausweisen.

Deshalb: Wer auf Nummer sicher gehen will und den Nutzen des Beta-Glucans sicher erreichen will, der sollte nur Flocken kaufen, welche den Beta-Glucan-Gehalt offen ausweisen. Alles andere ist nur unverbindliche Public Relations-Arbeit (PR).

SATTMACHER: PERFORMANCE! MÜSLI ist ursprünglich reich an naturgesunden Zutaten. Die wertvollen Nährstoffe halten lange vor und machen deinen Körper satt und zufrieden.

SUPER GESCHMACK: PERFORMANCE!  MÜSLI enthält nur hochwertige Rohstoffe und keine preiswerten Füllstoffe. Ein harmonisches Zusammenspiel aus Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, fein gehobelten Mandeln und gerösteten Steinzeit-Gerstenflakes sorgt für einen Geschmack der begeistert und den man so schnell nicht vergisst.

BATCH-HERSTELLUNG: Eine Besonderheit dieses Müslis liegt darin, dass es mit hochwertigen Zutaten in einer kleinen Manufaktur frisch hergestellt wird und so mit keinem industriellen Fließband-Müsli zu vergleichen ist.

EGAL WANN: Ob auf der Arbeit, nach dem Aufstehen oder zum schnellen Energie tanken (eine Portion hat 386 kcal) vor dem Sport, PERFORMACE!-MÜSLI gibt dir den perfekten Kick für den Tag und versorgt dich mit wichtigen Nährstoffen. Die vielen enthaltenen Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und die Leinsaat liefern dir außerdem hochwertige Fette, Eiweiß und jede Menge natürliche Nährstoffe.

Steinzeit-Gerstenflocken (62%), Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne (6%), Buchweizen,
geröstete Steinzeit-Gerstenflakes (5%), gehobelte Mandeln (4%), Leinsamen.

Kann Spuren von anderen glutenhaltigen Getreiden, Sesam, Soja, Erdnuss und anderen
Schalenfrüchten enthalten.

Hinweis: PERFORMANCE! MÜSLI ist frei von zugesetzten Zuckern, Zuckerersatzstoffen und künstlichen Süßstoffen.


Durchschnittliche Nährwerte
 pro 100g
 (Trockenprodukt)
 1 Portion: 200g verzehrfertig
 (80g mit 120ml Erbsendrink)
Energie
 1.718 kJ
 1.619 kJ
 
 410 kcal 
 386 kcal 
Fett
 15 g
 15 g
  - davon gesättigte Fettsäuren
 1,8 g
 1,7 g
Kohlenhydrate
 50 g
 43 g
  - davon Zucker
 1,6 g
 3 g
Ballaststoffe
 12 g
 9,7 g
Eiweiß
 14 g
 15 g
Salz
 0 g
 0,3 g
Mangan
 0,46 mg (23%)**
 37 mg (18%)**
Beta-Glucan
 2,8 g
 2,2 g


Als Naturprodukt unterliegen die Werte natürlichen Schwankungen.

WISSENSCHAFTLICH BESTÄTIGT:

* Die tägliche Aufnahme von 3g Gersten-Beta-Glucan trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Eine Portion PERFORMANCE! Müsli (200g verzehrfertig) enthält 2,2g Gersten-Beta-Glucan und somit 73% der wirksamen Tageszufuhr. Proteine tragen zu der Erhaltung und Zunahme an Muskelmasse bei. Mangan trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei und hilft, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Achte auch auf eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige Bewegung im Rahmen einer gesunden Lebensweise. 

** % Referenzmenge für die tägliche Zufuhr

Die Packung enthält ca. 5 Portionen à 80g.

Bitte kühl und trocken lagern.

Die ur-gesunde Alternative zu allen Hafer-Müslis

Mische eine Portion 80g PERFORMANCE! MÜSLI mit 120ml Erbsendrink, damit erhälst du eine 200g Power-Mahlzeit!

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Wieso bezeichnet man die Gerste als Urgetreide?

Die Gerste zählt zu den ältesten und ursprünglichsten Getreidearten. Durch Gensequenzanalysen wissen wir heute, dass sich die Gerste vor über 8 Millionen Jahren von dem Vorläufer der Weizengruppe getrennt und einen eigenen Stamm gebildet hat, der sich fortan nur noch innerhalb der Gerstenfamilie gekreuzt hat (Middleton et al., 2014). Die Genanalysen zeigen zudem, dass unsere heutige Steinzeit-Gerste (H. vulgare) praktisch identisch mit der Wildgerste (H. spontaneum) ist: Die Gene stimmen zu 99,98% überein! Diese hohe Übereinstimmung zwischen der Wildform eines Getreides und dem domestizierten, landwirtschaftlich angebauten Getreide weist keine andere Getreideart auf. Wer also heute Lebensmittel aus der Steinzeit-Gerste verzehrt, dem kommen die inneren Werte des 8 Millionen Jahre alten Getreides zu gute.

Wann wurde die Gerste erstmals für Nahrungszwecke verwendet?

Zusammen mit den Urgetreidearten Einkorn und Emmer zählt die Gerste zu den ersten vom Menschen angebauten Getreidearten. Die Gerste wird als das klassische Getreide der Antike bezeichnet. Die ältesten Nachweise der Gerstennutzung lassen sich bis 15.000 v.Chr. zurückdatieren. Unsere heutige Gerste (Hordeum vulgare) ist eng verwandt mit der im Fruchtbaren Halbmond vorkommenden Wildgerste (Hordeum vulgare subsp. spontaneum). Gerste ist viele Jahrtausende älter als das Urgetreide Dinkel und zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Die Ägypter wertschätzten die kräftigende Gerste als das „heilige Korn“; für Griechen und Römer war Gerste ihr täglich Brot. Die Gladiatoren im Alten Rom verzehrten Gerste (biologischer Name „hordeum“) als Kraftnahrung und wurden deshalb auch „hordearii“ („Gerstenmänner“) bezeichnet.

Wo liegt der Ursprung der Steinzeit-Gerste?

Die Basis des MY HEALTHY FOOD - PERFORMANCE!  MÜSLIs ist eine einzigartige Steinzeit-Gerste. Seit Jahrtausenden ernährt Gerste die Menschheit. Bereits vor 23.000 Jahren haben Menschen am Ufer des Sees Genezareth Gerste zu Mehl vermahlen und zu Fladen verbacken. Das sind zugleich die ältesten archäologischen Funde, welche für Getreide je nachgewiesen wurden. Unsere heutige Stenzeit-Gerste (Hordeum vulgare) ist eng verwandt mit der im Fruchtbaren Halbmond vorkommenden Wildgerste (Hordeum vulgare subsp. spontaneum). Wir haben dieses uralte Getreide wegen seiner einzigartigen Nährstoffe (insbesondere der hohe Anteil an Beta-Glucan), seines leicht nussigen Geschmacks und seiner hohen gesundheitlichen Wertigkeit ausgewählt.

Welchen Stellenwert hatte die Gerste in der Antike?

Gerste ist viele Jahrtausende älter als das Urgetreide Dinkel und als leckeres Speisegetreide zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Die Ägypter wertschätzten die kräftigende Gerste als das „heilige Korn“; für Griechen und Römer war Gerste ihr täglich Brot. Die Gladiatoren im Alten Rom verzehrten Gerste (biologischer Name „hordeum“) als Kraftnahrung und wurden deshalb auch als „hordearii“ („Gerstenmänner“) bezeichnet.

Warum gibt es heute fast keine Lebensmittel aus Gerste mehr?

Gerste wurde als Grundnahrungsmittel bereits vor vielen Jahrhunderten von Weizen, Roggen und Hafer verdrängt. Gerste ist aufwendiger in der Herstellung als die anderen Getreidearten und wird heute überwiegend nur noch zum Bierbrauen genutzt. In dieser Nische konnte die Braugerste überleben, weil das deutsche Reinheitsgebot für Bier die Verwendung von Gerstenmalz zum Brauen vorschreibt. Außerhalb von Europa wird Bier vor allem aus den preiswerteren Rohstoffen Reis und Mais gebraut. Im Vergleich zu den anderen Getreidearten, inklusive Hafer, ist die Steinzeit-Gerste deutlich teurer in der Herstellung und nur qualitativ sehr hochwertigen Lebensmitteln vorbehalten.

Was unterscheidet die von MY HEALTHY FOOD verwendete Steinzeit-Gerste von der normalen Gerste?

Die normale Gerste wird überwiegend zum Bierbrauen verwendet. Da die löslichen Ballaststoffe beim Bier brauen stören, haben die Züchter moderne Gerstensorten gezüchtet, welche wenig oder kein Beta-Glucan mehr enthalten. Was für das Bierbrauen ein technologischer Vorteil ist, ist für den Nahrungsmittelbereich ein Nachteil: Denn es ist gerade der lösliche Ballaststoff Beta-Glucan der aus der Gerste ein Superfood macht. Wenn es um Gerste geht sagen wir: Zurück zum Ursprung! Die Steinzeit-Gerste hat mehr als 12 Prozent Ballaststoffe, davon ganze fünf Prozent Beta-Glucan. Nur die Steinzeit-Gerste - und nicht die modernen Braugersten - ist deshalb in der Lage, den Cholesterinspiegel zu senken.

Wieviel MY HEALTHY FOOD - PERFORMANCE! MÜSLI sollte ich täglich essen, wenn ich den Cholesterinspiegel natürlich senken möchte?

Die Basis des PERFORMANCE! MÜSLIS ist eine Steinzeit-Gerste, welche 4,8 g Beta-Glucan pro 100g Gerste enthält. Damit enthält die Steinzeit-Gerste 5 bis 10mal mehr Beta-Glucane als die Urgetreide Einkorn und Emmer sowie ca. 10mal mehr als alle neuzeitlichen Gerstenzüchtungen. Die Beta-Glucan Gehalte im Müsli sind sogar so hoch, dass der Verzehr des Müslis zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut beiträgt.

Wenn du den Cholesterinspiegel natürlich senken willst solltest du täglich 3g Beta-Glucane essen. Eine Portion PERFORMANCE!  MÜSLI (200g inkl. Milch) enthält 2,2g Beta-Glucan und somit 73% der wirksamen Tageszufuhr.

Kann man mit dem MY HEALTHY FOOD - PERFORMANCE! MÜSLI dem Herzinfarkt vorbeugen?

Die Antwort lautet JA, denn der offizielle Health Claim bzw. Risiko-Reduktions-Claim (Art. 14) der EU und die Bedingungen seiner Verwendung lauten wie folgt: „Beta-Glucane aus Gerste senken nachweislich den Cholesterinspiegel im Blut. Ein hoher Cholesterinspiegel ist ein Risikofaktor für die Entwicklung einer koronaren Herzkrankheit. Der Verbraucher muss darüber informiert werden, dass die positive Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von 3 g Gersten-Beta-Glucan erzielt wird. Die Angabe kann für Lebensmittel verwendet werden, die mindestens 1 g Gersten-Beta-Glucan pro quantifizierter Portion enthalten.“  Darüber hinaus ist eine Erklärung hinzuzufügen, dass koronaren Herzkrankheiten durch mehrere Risikofaktoren bedingt sind und dass die Veränderung eines dieser Risikofaktoren eine positive Wirkung haben kann oder nicht. 

Die in VO 432/2012 geregelte Liste zulässiger Aussagen über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos (Health claims for which protection of proprietary data is granted ) findet man auf dem Server der EU: Link.

Kann man auch mit Haferflocken dem Herzinfarkt vorbeugen?
Die Antwort lautet NEIN! Zumindest derzeit (2021) gibt es in der in VO 432/2012 geregelten Liste keinen zugelassenen Claim, dass  Hafer-Beta-Glucane das Herzinfarkt-Risiko senken. Dies ist ein weiteres Indiz dafür, dass sich die Gersten-Beta-Glucane von den Hafer-Beta-Glucanen positiv abheben. 
Wie wird die Steinzeit-Gerste verarbeitet?

Anders als bei den anderen Spelzgetreiden Hafer und Dinkel sind bei der Gerste die Spelzen fest mit dem Korn verwachsen. Die Körner der Steinzeit-Gerste werden deshalb in einer spezielle Schälmühle von den nicht verdaulichen Spelzen befreit. Anschließend werden die Gerstenkörner in der Mühle schonend mit Wasserdampf vorgegart. Dieser Dämpfvorgang stellt sicher, dass der Verbraucher die Steinzeit-Gerstenflocken ohne Kochen oder lange Einweichzeiten sofort verzehren kann.

Senkt die Steinzeit-Gerste den Blutzucker?

Wir würden gerne ja sagen, denn gemäß den offiziell zugelassenen Health Claims der EU trägt die Aufnahme von Beta-Glucanen aus der Steinzeit-Gerste dazu bei, dass der Blutzuckerspiegel nach der Mahlzeit weniger stark ansteigt. Die Angabe darf aber nur für Lebensmittel verwendet werden, die mindestens 4 g Beta-Glucane je 30 g verfügbare Kohlenhydrate in einer angegebenen Portion enthalten. PERFORMANCE! MÜSLI hat aber „nur“ 2,2 g Beta-Glucane auf 43g verfügbare Kohlenhydrate in einer Portion. Für einen Health Claim reicht es somit leider nicht.

Was ist so besonders daran, dass die Steinzeit-Gerste 3 x mehr Aleuron-Schichten hat als Hafer und alle anderen Getreidearten?

Die Gerste ist die einzige Getreideart, welche nicht nur eine Aleuron-Schicht im Korn enthält, sondern sogar drei Aleuron-Schichten. Was macht die Aleuron-Schicht so wertvoll? Die Kleie besteht aus der äußeren Frucht- und Samenschale, welche das Innere des Korns mit dem wertvollen Weizenkeim, dem energiereichen Stärkekörper (Endosperm) und der vitalen Aleuron-Schicht schützt.

Die Aleuron-Schicht ist neben dem Keimling die einzige Schicht, welche noch lebt und aktiv ist und die für das Überleben der Pflanze sorgt. Sie ist voll mit Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. Professor Gary Fulcher von der kanadischen Universität Manitoba bringt es auf den Punkt: “Die Aleuron-Schicht ist nicht nur einzigartig –   sie ist die Hauptquelle der bioaktiven Effekte, die Vollkornprodukten zugesprochen werden; in der Tat ist die Aleuron-Schicht der Kern aller Vollkorn-Vorteile.”

Wovon andere Getreidearten nur eine Schicht haben, hat die Steinzeit-Gerste sogar drei Schichten.

Warum weisen die meisten Hafermüslis keine Beta-Glucan-Gehalte aus?

In der allgemeinen Hafer-PR wird der hohe Beta-Glucan-Gehalt als besonders wertvoll herausgestellt wird, aber es findet sich so gut wie auf keiner Hafer- oder Müsli-Verpackung der exakte Nährstoffgehalt an diesen Beta-Glucanen. Glaubwürdigkeit sieht anders aus. Die Ursache für die Nicht-Kennzeichnung des Hafer-Beta-Glucan-Gehaltes liegt an den schwankenden Gehalten an Beta-Glucan. Hafer ist heute Massenware, welche aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern stammt und natürlich allen möglichen Hafersorten enthält. Kein Wunder, dass die Gehalte an den wertgebenden Beta-Glucanen so stark schwanken. Da Müslihersteller den niedrigsten Gehalt angeben müssten, verzichten sie lieber auf die Angabe der Gehalte an Beta-Glucan.

Warum warnt ÖKO-TEST vor dem Verzehr von manchen Haferflocken?

Die meisten der heutigen Haferflockenmüslis sind zusammengemischt aus Haferflocken, die aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern möglichst preiswert zusammengekauft werden und deshalb schwankende Qualitäten haben. Kein Wunder, das z.B. ÖKO-TEST bemängelt, dass 6 von 24 Haferflockenmarken „deutlich mit Nickel belastet“ sind (Haferflocken-Test, 11/2020). Zu höheren Nickelgehalten im Hafer kann es durch nickelbelasteten Boden z.B.  durch Altlasten aus der metallverarbeitenden Industrie oder durch die Nähe zu Müllverbrennungsanlagen kommen.

Laut ÖKO-TEST ist Hafer ein „Nickelsammler“, der wie Sojabohnen Nickel besonders stark aufnehmen kann. Nickel hat in Tierversuchen die Fortpflanzung und Entwicklung von Nachkommen gestört. Außerdem ist Nickel der häufigste Auslöser einer Kontaktallergie. Laut ÖKO-TEST sind manche Haferflocken so stark mit Nickel belastet, dass ein Erwachsener mit 60 Kilogramm Körpergewicht den derzeit gültigen TDI-Wert (der maximal tolerierbare Wert der Tagesaufnahme) schon mit  einer 50-Gramm Portion überschreitet. Hafer hat ein tolles Image, aber leider ist er ein Schwermetallsammler aus oft dubioser Herkunft.